Krebsvorsorge

Das Bundesministerium für Gesundheit schreibt zu Krebsvorsorge folgendes: „Untersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten richten sich grundsätzlich an augenscheinlich gesunde und beschwerdefreie Personen. Durch die Vorsorgeuntersuchung soll eine Krankheit oder ihre Vorstufe entdeckt werden, bevor sie Beschwerden auslöst“.

Jährlich erkranken in Köln ca. 500 Einwohner  erstmals an einem bösartigen Kopf-Halstumor. Am häufigsten treten dabei die Krebszellen an den Schleimhäuten der vorderen Mundhöhle, des Rachens, der Mandeln sowie des Kehlkopfes auf. Während früher vor allem Menschen im Alter von 50 – 70 Jahren betroffen waren, nehmen die Erkrankung seit einigen Jahren auch bei jüngeren Menschen deutlich zu. Männer erkranken dreimal so häufig wie Frauen. Bei Ihnen liegt der Mund- und Rachenkrebs in der Krebshäufigkeitsstatistik an 5. Stelle!
Die 3 wesentlichen ursächlichen Faktoren sind in 95% der Fälle: Tabakkonsum, Alkoholkonsum und Virusinfektionen (HPV16). Dieser Virus ist zu mehr als 30% an der Krebsentstehung in der Mundhöhle beteiligt.

Zu den Symptomen einer Krebserkrankung, die von Ihnen bemerkt werden, gehören Symptome wie

  • andauernde Heiserkeit
  • Schluckbeschwerden
  • Hustenattacken über viele Wochen
  • Blutbeimengungen im Speichel

Dann hat der Krebs in der Regel schon ein fortgeschrittenes Stadium erreicht.

Mit Hilfe modernster Endoskopietechnik können wir jedoch Veränderungen der Schleimhäute schon in sehr frühen, noch gut therapierbaren Stadien entdecken.
Seit letztem Jahr gibt es zusätzlich ein neues Testverfahren (Prevo-CheckTM) , mit dem spezielle Antikörper im Blut nachgewiesen werden können.  Der Test ist sehr zuverlässig und einfach in der Durchführung. Ein Tropfen Blut genügt und nach 20 Minuten Wartezeit liegt das Ergebnis, ob Viren in die Zellsteuerung eingegriffen haben, vor.
Zur Zeit sind diese Krebsvorsorgeuntersuchungen noch keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen.

Sie sind Raucher - und aufgeklärt.
Sie wissen also, dass Sie statistisch gesehen 10 Jahre vor ihrem nichtrauchenden Kollegen sterben. Aber das dauert noch ....
Sie sind männlich und rauchen? Möglicherweise impotent? Zumindest fehlen ihnen ungefähr 15% beweglicher Spermien .....
Oder sind Sie weiblich und rauchen? Faltenbildung und graufahles Hautkolorit inbegriffen, mit 30 Jahren geht es los, keine Chance für Feuchtigkeitscremes .....
Sie sind ein Freund der gehobenen Küche - und rauchen? Leider schmecken Sie kaum die feinen Nuancen raffiniert gewürzter Kreationen und müssen nachsalzen, sehr oft nachsalzen .....
Schade eigentlich!


Immer mehr Raucher suchen fachkundige Unterstützung, um sich von ihrem Laster, ihrer Sucht, trennen zu können. Der „starke Wille“ ist häufig nicht ausreichend und mit jedem erfolglosen Entwöhnungsversuch steigt die Frustrationsrate.
Wir bieten Ihnen in einem Beratungsgespräch individuell auf Sie abgestimmt aus den verschiedenen Methoden diejenige an, die Ihnen hilft, endgültig Exraucher zu werden.
Neben schulmedizinischen Ansätzen wie die medikamentöse Therapie z.B. mit Nikotinpflastern kommen auch weitere Verfahren wie Verhaltenstherapie, Akupunktur, Hypnose oder auch Bioresonanztherapie in Betracht.
Wer vor dem 30. Lebensjahr mit dem Rauchen aufhört, gibt dem Körper ausreichend Zeit, sich von den Schäden des Rauchens zu erholen und hat die gleiche Lebenserwartung wie ein lebenslanger Nichtraucher.
Wer erst mit 40 Jahren das Rauchen aufgibt, hat im Durchschnitt eine um ein Jahr verkürzte Lebenserwartung.

Wenn Schreiner mit Buchen- oder Eichenholzstaub in Berührung kommen, besteht die Gefahr, dass sich 15 Jahre später bösartige Tumore (Adeno-Karzinome) in der Nase bilden können. Damit dieses Risiko rechtzeitig entdeckt wird, müssen in 3-jährigen Abständen endoskopische Untersuchungen der Nasenhaupthöhle durchgeführt werden. Die Kosten dafür trägt der Arbeitgeber, in bestimmten Fällen auch die zuständige Berufsgenossenschaft.

Wir sind für Sie da

(0221) 35 55 99-0
info@koeln-hno.de

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