News & Tipps

 

Die Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) finden Sie hier: FAQs

 

Die 10 wichtigsten Hygienetipps finden Sie hier

 

 

Unser Anti-Grippe-Programm

 

Wie Sie Ihr Immunsystem stärken, Viren wieder loswerden, was im Ernstfall hilft –sofortiger Start empfohlen!

 

Abhärtung:

Wechselnde Temperaturen trainieren Herz und Kreislauf und regen den Stoffwechsel an. Deshalb den Morgen mit Wechselduschbädern beginnen: warm anfangen, mehrfach wechseln, kalt aufhören. Die Brause immer von unten nach oben zum Herzen führen. Abends Wechselfußbäder. Einen Eimer mit 36-38° warmen Wasser, einen Zweiten mit 14-18° kaltem Wasser füllen. Es sollte bis an die Kniekehlen reichen. Beide Beine 5-10 Minuten ins warme Wasser halten, dann für 10-30 Sekunden, bis ein Kälteschmerz entsteht, ins kalte Wasser eintauchen. Das Ganze 2-3mal wiederholen. Anschließend Strümpfe anziehen und ins Bett legen. Sauna einmal pro Woche! Nach etwa 4 Wochen können Sie mit einer Stärkung des Immunsystems rechnen.

 

Wohnklima:

Damit die Schleimhäute nicht austrocknen: Wohnräume auf 20-22°C, Schlafräume nur auf 14–17°C erwärmen. Luftfeuchtigkeit 40-60%. Mehrmals täglich gründlich lüften.

 

Entspannung:

Stress und Sorgen schwächen Ihre Abwehrkräfte. Versuchen Sie deshalb möglichst 1x täglich abzuschalten - mit Hilfe von Bädern mit ätherischen Ölen (z.B. Lavendel), ruhiger Musik, einem interessanten Buch oder einer Tasse Kräutertee. Sorgen Sie für erholsamen und ausreichenden Schlaf, denn nachts regeneriert sich Ihr Immunsystem. Nutzen Sie Entspannungsübungen wie z.B. autogenes Training oder Muskelrelaxationstraining nach Jakobson. Sprechen Sie uns an, wir helfen Ihnen weiter.

 

Frische Luft und Sonne:

Ob Spaziergänge, Joggen oder Radeln –Bewegung an der frischen Luft verbessert die Sauerstoffversorgung der Immunzellen und erschwert so Krankheitserregern den Angriff. Sonnenstrahlen (UV-B der Wellenlänge 280-320nm) kräftigen die Knochen, indem sie die Produktion von Vitamin D ankurbeln. Gleichzeitig stärken sie damit das Immunsystem. Achtung: 10min Sonne pro Tag reichen völlig aus! Solarien eignen sich nicht, wenn sie ausschließlich UV-A-Strahlen der Wellenlänge 320-380nm verstrahlen. Ein Urlaub an der Ost-oder Nordsee bietet mit der Kombination Wasser, Wind, Licht und salzhaltiger Luft ideale Bedingungen für ein Training der Abwehrkräfte.

 

Heilkräfte aus der Natur machen wetterfest:

Besonders die Wirkstoffe des Ginseng (China, Taiga) oder aus dem Roten Sonnenhut (Echinacea). Allerdings sollten Patienten mit chronisch fortschreitenden Erkrankungen (z.B. multiple Sklerose, Tuberkulose, Leukosen, Kollagenosen) Immunstimulanzien meiden, ebenso wie Allergiker, die auf Korbblütler-Pflanzen reagieren.

 

"Erste Hilfe" im Ernstfall:

Gezielt das Symptom bekämpfen, das Sie am stärksten belastet. Generell gilt: Stellen Sie bei Schnupfen und Erkältung sofort das Rauchen ein und meiden Sie verrauchte Räume! Trinken Sie in dieser Phase möglichst keinen Alkohol! Abends heiße Fußbäder durchführen (in eine große Schüssel 4 cm hoch körperwarmes Wasser füllen, die Füße hineinstellen, heißes Wasser zufügen, bis eine angenehm heiße Temperatur erreicht ist und die Füße 10 min baden. Anschließend Füße abtrocknen, warme Socken anziehen und zu Bett gehen). Kopf-und Gliederschmerzen: z.B. acetylsalicylsäurehaltige Mittel (ASS+C), mit viel Flüssigkeit einnehmen! Am besten als Brausetabletten. Nicht bei Magengeschwüren, Blutungen und bei Kindern und Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr anwenden.

 

Die Nase ist zu:

Linderung bringen Schleimhaut abschwellende Nasentropfen oder -sprays, die das Atmen erleichtern. Nicht länger als 7 Tage anwenden, da es sonst zu Gewöhnung und zu einem "Medikamentenschnupfen" kommen kann. Alternativ helfen auch physiologische Kochsalz-(0,9%ig) oder Meersalzlösung. Sie sind zwar nicht so stark wirksam, führen aber auch nicht zur Gewöhnung. Präparate auf der Basis von ätherischen Ölen (Arnika, Beifuß, Rosmarin, Zitrone) wirken unterstützend, da sie die Bronchien erweitern und so das Atmen erleichtern. Menthol oder Kampfer nicht bei Säuglingen und Kleinkindern anwenden wegen der Gefahr von schweren Kreislaufstörungen!

 

Quälender Hustenreiz:

Tagsüber muss der Schleim raus! Trinken Sie 2-3 Liter pro Tag (z.B. Tees), weil damit der größte schleimverflüssigende Effekt erzielt wird. Hilfreich sind zusätzlich Hustenlöser auf pflanzlicher Basis (z.B. Schlüsselblume, Süßholzwurzel, Efeublätter, Senegawurzel) oder Mittel mit chemisch synthetisierten Wirkstoffen wie z.B. Ambroxol oder ACC. Nachts sollten Sie schlafen können! Gegen trockenen, oftmals schmerzhaften Reizhusten helfen codeinhaltige Präparate (nicht für Säuglinge und Kleinkinder!) und andere rezeptfreie Präparate mit chemischen oder pflanzlichen Wirkstoffen (z.B. Eibisch, wilde Malve, Spitzwegerich-Kraut, Isländisch Moos oder die Blüten der Königskerze). Für Kinder möglichst nur Hustenmittel ohne Alkohol verwenden. Die Nützlichkeit homöopathischer Hustenmittel (z.B. Monapax) kann am ehesten individuell festgestellt werden.

 

Halsschmerzen:

Nur bei eitrigen Mund- und Racheninfektionen sind Antibiotika erforderlich. Hilfreich ist das Gurgeln mit Gurgeln mit Salbei- oder Tormentillwurzeltee, Salzlösungen (1%ig) oder mit 3%iger Wasserstoffperoxid-Lösung. Trinken Sie 2-3 Liter pro Tag, lutschen Sie Salbeibonbons (Supermarkt). Die meisten anderen Lutschpastillen und Gurgellösungen helfen nicht mehr, sind aber teurer. Fragen Sie nach unserem „Spezial-Spray“!

 

Nebenhöhlenentzündungen:

Bestrahlungen mit einer 150Watt-Rotlichtlampe, 3x15 Minuten pro Tag. Den Lampenabstand zum Gesicht so wählen, dass die Temperatur noch als angenehm heiß empfunden wird. Sollten sich die Schmerzen darunter verstärken, müssen Sie die Bestrahlung abbrechen! Anmerkung: 5x stärker ist die Tiefenwirkung bei der Kurzwellenbestrahlung in unserer Praxis!

Gesichtsdampfbäder zu Hause anwenden (siehe extra Info).

 

Überlieferte Hausmittel (ohne Nebenwirkungen):

 

Antibakteriell:

2 Tassen Linden- oder Holunderblütentee, mit Honig gesüßt und vor dem Schlafengehen heiß trinken. Sie sollen antibakteriell wirken und bringen den Körper zum Schwitzen.

 

Fiebersenkend:

Wadenwickel (bei heißen Füßen und Waden). In lauwarmes Wasser getränkte und gut ausgewrungene Handtücher werden straff um die Waden gewickelt. Darunter ein Handtuch oder eine wasserdichte Unterlage legen. Wechsel alle 20 Minuten, die Körpertemperatur sollte 38°C jedoch nicht unterschreiten. Auch Gerstenwasser, schluckweise über den Tag lang getrunken, soll die Temperatur senken.

 

Halsschmerzen:

heiße Halswickel, Gurgeln mit wasserverdünntem Apfelessig, frischem Heidelbeersaft oder Möhrensirup.

 

Heiserkeit:

Eischnee mit untergemischtem Zucker und Zitronensaft löffelweise essen. Eine halbe Zwiebel mit Zucker bestreuen und den Saft, der dabei entsteht, einnehmen. Mit heißem Wasser überbrühte Datteln lutschen.

 

Nase zu:

Sekretlösung durch scharfe Gewürze (Chili, Meerrettich, Senf, Pfeffer), Majoransalbe.

 

Husten:

1 Teelöffel Senfpulver mit Wasser zu einem Brei verrühren, ins Badewasser geben. Tücher in Senfwasser tauchen und als heiße Kompressen um die Brust wickeln. Inhalieren von ätherischen Ölen (z.B. Eukalyptusöl, Kiefernöl).

 

Weitere Maßnahmen:

Nicht zu kalt essen oder trinken - statt dessen heiße Milch oder heißen Tee mit Honig trinken. Nachts mit Schal, bei kalten Füßen auch mit Socken schlafen.

Vielleicht kennen Sie noch andere Rezepte. Dann teilen Sie uns bitte Ihre Erfahrungen mit.

 

Anmerkungen zur Grippe-Impfung:

Die folgenden „Risikogruppen“ empfohlen wird: -ältere Menschen ab dem 60. Lebensjahr-Personen mit chronischen Atemwegserkrankungen-Herz-Kreislauf-Kranke und Diabetiker-Personen mit viel Publikumsverkehr im Beruf (z.B. Praxispersonal, Busfahrer etc.)

Wir sind für Sie da

(0221) 35 55 99-0
info@koeln-hno.de

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