Schwindel

Schwindel kann vielfältige Ursachen haben und deswegen ist seine Abklärung relativ komplex. Bereits die verschiedenen Schwindelformen wie Drehschwindel, Schwankschwindel, Liftschwindel, Schwindelgefühl, unscharf sehen oder Schwarzwerden vor Augen weisen auf ganz unterschiedliche ursächliche medizinische Fachbereiche hin. Unsere Aufgabe ist es festzustellen, ob ein HNO-Schwindel vorliegt oder nicht um, je nach Verdacht, eine entsprechende Therapie oder eine weitere interdisziplinäre Untersuchnungen einzuleiten. Eine komplette Schwindelabklärung ist relativ zeitaufwendig und Sie müssen sich auf mindestens 1-2 Stunde Dauer einstellen.
  • Genaue Befragung
  • Hörtest (Audiogramm)
  • Frenzelbrille
  • Diverse Steh- und Ganguntersuchungen (Vestibulospinale Abweichreaktionen)
  • Seitengetrennte Gleichgewichtsuntersuchung mit computergestützter Video-Aufzeichnung (VNG)
  • Messung des Gleichgewichtsnerven (Evoked Response Audiometry)
  • Optional bildgebende Verfahren (z.B. Kernspintomografie)
BILD
  • M. Meniere
  • Neuronitis vestibularis
  • gutartiger Lagerungsschwindel (BPLS)
  • cervikaler Schwindel bei HWS-Beschwerden
  • Medikamente zur Schwindeldämpfung und/oder Durchblutungsförderung
  • Infusionsbehandlung nach Stennert
  • Schwindeltrainingsprogramm (für Ihre Schwindelübungen zu Hause)
  • Verordnungen von manualtherapeutischen und krankengymnastischen Übungsbehandlungen
  • Überweisung zur Streßmanagementunterweisung oder zur Muskelrelaxationstherapie nach Jakobson
  • Stationäre Einweisung in besonders schweren Fällen
  • Beratung zu eventuell erforderlichen operativen Maßnahmen

Therapeutisch bieten wir neben der medikamentösen Behandlung auch ein gezieltes Schwindeltraining an (Epply-Manöver = Dreh- und Wendemanöver). 

Seit 2012 gibt es für Versicherte der BEK/GEK darüber hinaus einen sehr interessanten integrierten Versorgungsvertrag zum Thema "Sicherstellung einer
optimalen Versorgung für Schwindelpatienten".

Wir sind für Sie da

(0221) 35 55 99-0
info@koeln-hno.de

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