Gesundheitsvorsorge

Sie sind Raucher - und aufgeklärt.
Sie wissen also, dass Sie statistisch gesehen 10 Jahrevor ihrem nichtrauchenden Kollgen sterben. Aber das dauert noch ....
Sie sind männlich und rauchen? Möglicherweise impotent? Zumindest fehlen ihnen 15% beweglicher Spermien .....
Oder sind Sie weiblich und rauchen? Faltenbildung und graufahles Hautkolorit inbegriffen, mit 30 Jahren geht es los, keine Chance für Feuchtigkeitscremes .....
Sie sind ein Freund der gehobenen Küche - und rauchen? Leider schmecken Sie kaum die feinen Nuancen raffiniert gewürzter Kreationen und müssen nachsalzen, sehr oft nachsalzen .....
Schade eigentlich!

BILD

Täglich steigt in Deutschland der Rauch von etwa 370 Millionen Zigaretten in die Luft. Im Tabakrauch sind neben Nikotin, Ammoniak und Formaldehyd viele weitere Verbindungen enthalten, die Krebs verursachend sein können. Was häufig nicht bekannt ist: Der Gehalt dieser Substanzen ist im ausgepusteten Rauch höher als im inhalierten Zigarettenqualm. Das heißt, dass der Passivraucher also teilweise stärker belastet wird als der Raucher selbst.
Das Passivrauchen führt, z.B. während des Besuchs in einer verrauchten Kneipe, bei den Betroffenen zu Hustenanfällen sowie Kopf- und Halsschmerzen. Regelmäßiges Passivrauchen verursacht Asthma-Anfälle und Herz-Kreislauf-Erkrankungen; das Lungenkrebsrisiko erhöht sich um 35%, passiv rauchende Frauen haben ein doppelt erhöhtes Brustkrebsrisiko.
Kleinkinder atmen doppelt soviel wie Erwachsene und nehmen deshalb noch mehr Schadstoffe auf!

Immer mehr Raucher suchen fachkundige Unterstützung, um sich von ihrem Laster, ihrer Sucht, trennen zu können. Der „starke Wille“ ist häufig nicht ausreichend und mit jedem erfolglosen Entwöhnungsversuch steigt die Frustrationsrate.
Wir bieten Ihnen in einem Beratungsgespräch individuell auf Sie abgestimmt aus den verschiedenen Methoden diejenige an, die Ihnen hilft, endgültig Exraucher zu werden.
Neben schulmedizinischen Ansätzen wie die medikamentöse Therapie z.B. mit Nikotinpflasten kommen auch weitere Verfahren wie Verhaltenstherapie, Akupunktur, Hypnose oder auch Bioresonanztherapie in Betracht.
Wer vor dem 30. Lebensjahr mit dem Rauchen aufhört, gibt dem Körper ausreichend Zeit, sich von den Schäden des Rauchens zu erholen und hat die gleiche Lebenserwartung wie ein lebenslanger Nichtraucher.
Wer erst mit 40 Jahren das Rauchen aufgibt, hat im Durchschnitt eine um ein Jahr verkürzte Lebenserwartung.

..... bei Rauchern
Bösartige Tumore der Zunge, der Gaumenmandeln, des Rachens und des Kehlkopfs sind zu mehr als 95% Folgen des Rauchens im HNO-Bereich. Hochrechnungen haben ergeben, dass die Krebsgefahr ab dem Konsum von 80000 Zigaretten signifikant ansteigt (11 Jahre lang 20 Zigaretten pro Tag). Rechtzeitiges Erkennen von Tumoren, die im Anfangsstadium völlig unauffällig und beschwerdefrei sind, ist die einzige Chance, diesen Krebs zu überleben. Deshalb empfehlen wir allen Rauchern einmal pro Jahr einen endoskopischen Gesundheitscheck des HNO-Bereichs.

….. bei Schreinern
Wenn Schreiner mit Buchen- oder Eichenholzstaub in Berührung kommen, besteht die Gefahr, dass sich 15 Jahre später bösartige Tumore (Adeno-Karzinome) in der Nase bilden können. Damit dieses Risiko rechtzeitig entdeckt wird, müssen in 3-jährigen Abständen endoskopische Untersuchungen der Nasenhaupthöhle durchgeführt werden. Die Kosten dafür trägt der Arbeitgeber, in bestimmten Fällen auch die zuständige Berufsgenossenschaft.

Wenn Sie berufsbedingt Lärm (= Lautstärke größer 85dB) ausgesetzt sind, muß alle 3 Jahre Ihr Gehör kontrolliert werden, um ein Nachlassen frühzeitig erkennen zu können. Auch hier werden die Kosten vom Arbeitgeber, in bestimmten Fällen auch von der zuständigen Berufsgenossenschaft, getragen.
Auch wenn Sie sich privat veranlasst häufig Lärm aussetzen (Smartphones, Konzerte, Discos), empfehlen wir Ihnen regelmäßige Hörtests, spätestens alle 3 Jahre.

Wir sind für Sie da

(0221) 35 55 99-0
info@koeln-hno.de

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