Chronische Infekte

Immer wieder suchen Patienten unsere Praxis auf und klagen sowohl über eine ständige Verschleimung (vor allem morgens) als auch über häufig wiederkehrende Infekte der oberen Atemwege. Wiederholt eingenommene Antibiotika haben nicht den gewünschten Erfolg gezeigt. Für die Behandlung dieser Probleme haben wir einen Stufenplan entwickelt. Leider werden die Kosten für die unten aufgeführten Behandlungen nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Flüssigkeitsmangel führt zur Austrocknung der Schleimhäute und schwächt dadurch die Abwehrkraft des oberen Atemtrakts.
Für Deutschland gilt:
50% der deutschen Bevölkerung trinkt zu wenig! Zumindest laut einer Umfrage des Forschungsinstituts Emnid aus dem Jahr 2007. Pro Tag werden nicht einmal zwei Liter getrunken und damit die Gesundheit gefährdet. Dabei trinken Frauen durchschnittlich noch weniger als Männer.
2.2 Liter sollten es laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung schon sein! Zur Flüssigkeitsbilanz zählen jedoch nicht Kaffee, schwarzer Tee und alkoholische Getränke, da sie nach ihrem Verzehr dem Körper noch zusätzlich Flüssigkeit entziehen und sich somit negativ auf den Flüssigkeitshaushalt auswirken können.
Entsprechende Bilanzbögen und Protokoll-Apps erhalten Sie in unseren Praxen.

Der weiteren Unterstützung Ihres Immunsystems dient außerdem

  • eine ausgewogene Ernährung
  • sekundäre Pflanzenstoffe (Obst und Gemüse)
  • regelmäßig Sport
  • Saunabesuche
  • Nicht rauchen!

 

 

Aus unserem Sortiment von mehr als 10 Nasensalben für die Nacht und noch mehr Nasensprays und Hyaluronsäureprodukten für den Tag werden wir die für Sie geeigneten auswählen und rezeptieren.
Sollte diese lokale Pflege nicht ausreichen, gibt zahlreiche Medikamente auf pflanzlicher, homöopathischer, aber auch schulmedizinischer Basis, die das Immunsystem unterstützen und stärken. Individuell auf Sie abgestimmte Präparate können wir Ihnen gerne rezeptieren.

Nicht zu empfehlen sind abschwellende Nasentropfen!
Link-Tipp:  "Wenn Nasensprays abhängig machen" - Servicezeit | ARD Mediathek

Das Blut enthält unter anderem Nährstoffe, Enzyme, Botenstoffe und Antikörper, aber auch Toxine und Ausscheidungsprodukte. Ins Muskelgewebe injiziert setzt es dort einen leichten Entzündungsreiz und aktiviert im Gewebe Abwehrkräfte zur Verbesserung der Selbstheilungsfähigkeit des Organismus.
In der Regel reichen bei der Injektion von Eigenblut bereits 1-2ml Blut aus, um im Organismus den gewünschten biologischen Reiz zu erzeugen. Meist verabreichen wir 5-10 Injektionen im Abstand von 1-2 Wochen, gelegentlich auch nur 1x pro Monat, gemäß einer der Grundregeln der Stimulationstherapie:
akuter Zustand ➛ häufige Injektionen, chronischer Zustand ➛ seltene Injektionen.

Die Behandlung kann mit unverändertem Blut, das Ihnen aus der Armvene entnommen wird, durchgeführt werden. Oder Ihrem Blut werden vor Reinjektion in den Allerwertesten Substanzen zugesetzt, die zu einer deutlichen Verbesserung des Therapieerfolges bei den verschiedensten Krankheitsbildern führen.
Wir wenden diese Therapie bei folgenden Krankheitsbildern an:

  • Chronische Infektionen
  • Infektanfälligkeit mit Schwäche des Abwehrsystems
  • Erschöpfungszustände
  • Schlafstörungen
  • Allergien und Neurodermitis
  • Unterstützung der Genesung nach Operationen und schwerer Krankheit

Nach unserer Erfahrung können Nahrungsmittelunverträglichkeiten zu diversen Formen chronischer Infekte führen. Mit einer einfachen Blutentnahme können wir über den Labortest der Firma Pulsamed die Unverträglichkeit auf mehr als 350 Lebensmittel bestimmen und durch relativ einfache Vermeidungsstrategien können die sich wiederholenden Infekte möglicherweise deutlich reduziert werden.

Wir sind für Sie da

(0221) 35 55 99-0
info@koeln-hno.de

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