Operationen
Eigene operative Schwerpunkte
Seit 1990 wird in unserer Praxis ambulant operiert. Dabei führen wir jährlich durchschnittlich 800 operative Eingriffe durch. Unsere operativen Schwerpunkte sind:
am und im Ohr
- Paukendrainagen (Trommelfellschnitt, Paukenröhrchen oder Laserbehandlung)
- Otopexie (Anlegen abstehender Ohren)
- Myringoplastik (Verschluß kleiner Trommelfellperforationen)
- Entfernung von Gehörgangspolypen
- Entfernung von Hautveränderungen der Ohrmuschel, optional mit CO2-Laser
in und an der Nase
- Geraderichten von gebrochenen Nasen (mit leichter und transparenter Thermogipsschiene)
- Septumplastik (Nasenscheidewandkorrektur)
- Nasenmuschelverkleinerung optional mit CO2-Laser
- Nasennebenhöhlenoperation
- Entfernung gutartiger Schleimhautneubildungen, (z.B. Polyp)
- partielle Uvula- und Weichgaumenresektion (Schnarch-OP)
im Mund- und Rachenbereich
- Adenotomie (“Polypen-OP” bei Kindern = Ausschälung der Rachenmandel)
- Lasertonsillotomie bei Kindern (Verkleinerung der Gaumenmandeln)
- Entfernung von Steinen aus den Speicheldrüsengängen
- Gaumensegeloperation und Zäpfchenverkürzung mit CO2-Laser * bei Schnarchproblemen
im Kehlkopf
- kleinere Kehlkopfeingriffe wie Entfernung von Polypen, Knötchen, Zysten etc.
- Probeentnahmen bei Verdacht auf bösartige Prozesse
auf der Haut
- Entfernung gutartiger Hautveränderungen (z.B. Warzen)
- optional mit CO2-Laser *
Anmerkung zu den Kosten:
Die mit * gekennzeichneten Leistungen aus dem Katalog der ambulanten operativen Eingriffe können u.U. nicht auf Kosten der gesetzlichen Krankenkassen durchgeführt werden. In diesen Fällen werden die privat zu zahlenden Kosten im Rahmen des Beratungsgespräches dargelegt.
Vorteile ambulanter Operationen
Dank des medizinischen Fortschritts (z. B. durch endoskopische Techniken und schonendere Narkoseverfahren) können viele, zum Teil auch größere Operationen, die bislang nur stationär erbracht wurden, nun auch ambulant durchführt werden. Die Angstschwelle sinkt langsam sowohl beim Arzt als auch beim Patienten. Dieser wünscht zunehmend den persönlichen Kontakt zu einem erfahrenen Facharzt, der ihn möglichst über Jahre hinweg kennt; er möchte von demselben Arzt untersucht, diagnostiziert, operiert (dies möglichst ambulant) und postoperativ sowohl in unmittelbarer Bereitschaft als auch in der langfristigen Nachbehandlung betreut werden. Deshalb steigt die Nachfrage nach ambulanten Operationen bei Ärzten mit eigener Praxis.
Aufgrund höherer Erwartungen bezüglich der Lebensqualität wird auch häufiger nach Wahleingriffen gefragt, die nicht lebensnotwendig sind, aber die Gesundheit verbessern. Hier zeigt sich die Wandlung des Gesundheitsbegriffs vom Kampf um das Überleben hin zu einem Streben nach Verbesserung der Lebensqualität.
Weitere Vorteile sind Abbau der Wartezeiten auf Operationen, kürzere Erholungsphasen, schneller wiederkehrende Arbeitsfähigkeit und eine geringere psychische Belastung insbesondere für Kinder und ältere Menschen, denen ein Aufenthalt in fremder Umgebung unter fremden Menschen erspart bleibt.
Nach über 10000 ambulanten Operationen wird unsere Arbeit durch die Nachfrage von Patienten und zuweisenden Kollegen zunehmend gewürdigt. Gerade unseren kleinen Patienten kommt dieses operative Verfahren sehr zugute. Sie müssen weder im OP vor dem Einschlafen noch im Aufwachraum auf den vertrauten Kontakt mit ihren Eltern verzichten, sind insgesamt weniger gestreßt, brauchen dadurch weniger Narkosemittel und sind einfach schneller wieder fit.
Wir passen unseren Arbeitsrhythmus an die Nachfrage an und bemühen uns um einen OP-Termin innerhalb von wenigen Wochen.
Wir operieren ambulant im Marienhospital und verbinden damit die strukturellen Vorteile einer Klinik mit denen der ambulanten Durchführung.
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