Gesichtsnervenlähmung
Gesichtsnervenlähmungen (Nervus Fazialis-Lähmungen) werden von den Patienten als sehr bedrohlich empfunden, weil das Gesicht durch einen Schiefstand entstellt wird. Gleichzeitig kann es zu Geschmacksstörungen, Hörstörungen (laute Geräusche werden als sehr unangenehm empfunden) und Tränensekretionsstörungen (trockenen Augen) kommen.
Die Ursache bleibt häufig unklar. Ferner kommen Viruserkrankungen, Mittelohrentzündungen, Zeckenbisse (Borelliose) oder Unfälle mit Schädel-Hirn-Trauma in Frage.
Anhand geeigneter diagnostischer Verfahren stellen wir fest:
- was war der Auslöser?
- wo wurde der Nerv geschädigt?
- ist der Nerv nur „beleidigt“ oder tatsächlich geschädigt?
- wann wird der Nerv wieder richtig funktionieren?
Entsprechend der Diagnose werden wir Ihnen geeignete Therapieverfahren vorschlagen. In Frage kommen dabei:
- Infusionstherapie (Stennert-Schema), das zur Entlastung des Nerven führt
- Vitamin B12-Komplex
- gegebenenfalls Antibiose
- gegebenenfalls unterstützende Physiotherapie und Übungsanleitungen
- eventuell veranlassen wir auch noch ergänzende neurologische Untersuchungen
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